
Gartenmöbel hat man in der Regel auf der Terrasse. Man sitzt gemütlich auf ihnen, liest dabei vielleicht ein Buch oder sitzt in geselliger Runde an einem schönen, großen Gartentisch und erzählt. Vielleicht ist man auch eingehüllt in einer schönen, warmen Kuscheldecke. Aber irgendwann kommt der Moment, an dem ist (leider) mal wieder schlechtes Wetter. Und dann? Lasse ich da meine Gartenmöbel draußen stehen oder stelle ich sie doch lieber rein? Dieses Problem kommt zudem nicht nur einmal im Sommer, meist regnet es immer wieder. Wenn es zwischendurch sogar immer mal warm ist, will man dann doch wieder draußen sitzen und so ist es ein ewiges Rein- und Rausspiel.
Aber was tun? Die Gartenmöbel waren teuer. Oft wurde ein vierstelliger Betrag für das gesamte Ensemble ausgegeben. Und da ist es egal, ob es Kunststoff-Möbel sind, ob es Möbel aus Holz oder Metall sind oder ob sie aus dem modernen Polyrattan sind. Alle Möbel wollen gehegt und gepflegt werden. Und der Keller ist weit. Draußen stehen lassen ist auf Dauer nur selten eine Option. Holz-Möbel zB. haben einen eigenen Schutzmechanismus, so wie alles aus Holz. Da helfen die im Holz befindlichen Öle, dass die Nässe nicht wirklich ins Holz eindringen kann. Deshalb darf man auch Holz-Küchenbesteck nicht in die Spülmaschine tun. Einfach nur unter fließend Wasser mit etwas Spüli abspülen und mit dem Handtuch abtrocknen. Dennoch ist z
u langer Regen für die Gartenmöbel auch dann unsinnig, wenn sie zB. aus Teak oder anderen tropischen Harthölzern bestehen. Mindestens einmal im Jahr müssen daher die Besitzer solcher Holz-Möbel die guten Stücke mit einem speziellen Öl einpinseln, um den Ölhaushalt wieder aufrecht zu erhalten.
Metallstühle sollte man schon gar nicht dauerhaft draußen stehen lassen, höchstens unter einem Dachvorsprung. Warum ist meistens klar: Regen ist Wasser, Metall rostet in Verbindung mit Wasser und Sauerstoff, der zudem bekanntlich in unserer allgegenwärtigen Luft ist. Die Stühle sind i.d.R. meistens lackiert oder gar pulverbeschichtet, dennoch können über nur kleinste Risse in der Beschichtung dafür sorgen, dass unschöne Roststellen entstehen. Das Ende ist dann meist der Schrottplatz oder die hinterste Ecke des Kellers.
Und Kunststoff? Die kann man sicherlich länger draußen stehen lassen. Aber UV-Licht zermürbt oft billigere Kunststoffe, qualitativ hochwertige sind zudem oft nicht wirklich ewig haltbar. Zudem hinterlässt die Witterung auch hier meist hässliche Spuren. Insbesondere, wenn man weiße Kunststoff-Gartenstühle sein Eigen nennen kann, kennt man das Problem, dass sich doch recht viel Dreck regelrecht in das Kunststoff hineinfrisst und auch mit viel Putzarbeit nicht mehr wegzubekommen ist.
Also stellen Sie am besten die Gartenmöbel weg. Unter dem Dachvorsprung ist schonmal sehr gut. Eine weitere Option wäre nach wie vor die Garage, der Keller oder das Gartenhaus. Wenn dort noch Platz ist. Oder Sie nutzen eine Schutzhülle, die Sie über alle Möbel einfach drüberstülpen. Diese gibt es natürlich wieder aus günstigem, meist durchsichtigem Kunststoff. Eine einfache Folie, die meist noch mit Gartenmotiven bedruckt ist. Da finden sich neben "Grashalmen und Blumen" auch gerne mal Enten oder Gänse. Nur leider halten diese Folien i.d.R. nicht länger als einen Sommer. Diese dann jedes Jahr zu erneuern ist dann doch recht teuer. Lieber gleich etwas mehr Geld ausgeben - glauben Sie mir, das lohnt sich spätestens nach 3 Jahren - und eine Schutzhülle aus Gewebeplane besorgen. Diese sind meist schlicht gehalten, sind formschön und brauchen meist Jahre, bis endlich das Material nachgibt. So ist das Gartenmöbelset lange geschützt. Das Abdecken damit kann 1-2 Minuten in Anspruch nehmen. Somit können Sie auch die wenigen Sonnenstunden in einem ansonsten nassen Sommer nutzen, um schnell noch ein paar Seiten in Ihrem neuen Lieblingsbuch zu schmökern und dabei den Garten als "Sommerwohnzimmer" genießen.
Teakmoebel koennen wenigstens 70 Jahren im Freien ueberleben. Bei Reinigen ist Aufwischen genug. Mehr Infos zum Thema: http://superteakmoebel.de/
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